Über uns

Good Vibes from the Baobab

Wir sind eine junge Band aus Konstanz. Unsere Musik ist ein fruchtiger Cocktail aus Swing, Blues, Reggae, African Jazz und Pop. Soul-Gesang und Gitarrenklänge werden mit groovigen Percussion-Instrumenten gewürzt und mit den Farben der westafrikansichen Kora verfeinert.

Gerrit Stenzel

Hey ich bin Gerrit, 22 Jahre alt und in Konstanz aufgewachsen. Mit 13 Jahren habe ich AC/DC, die Beatles und Dire Straits kennen gelernt und war fasziniert von dem Sound der Gitarren. Die Faszination war so stark, dass ich selber auf der Gitarre meine ersten Versuche wagte. Mit 16 Jahren gründete ich durch ein Musikprojekt meine erste Band, mit der wir im Pop/Rock Genre unterwegs waren und ich traute mich auch mit und ohne Band das erste mal auf die Gassen in Konstanz, um zu musizieren. Zeitgleich ging ich zum Jungen Theater, um dort dem Tanzclub beizutreten, der jedes Jahr ein eigenes Stück aufführte und alles unter einen Hut brachte mit Schauspiel, Tanz und Live-Musik. So bin ich auch jetzt noch am Jungen Theater seit 6 Jahren aktiv und wirke immer wieder in verschieden Stücken mit. Im Laufe der Jahre wurden die Gitarren Riffs immer mehr und die Stimme auch kraftvoller, sodass wir öfters eine Jam-Session auf der Fahrradbrücke in den Sommernächten organisierten. Dadurch lernte ich Lukas kennen und seitdem sind wir ein Musiker-Duo, das auf den Straßen und Kneipen von Konstanz zu hören und zu sehen ist. Mit Lukas zu musizieren ist ein wahres Geschenk, da wir zusammen immer Vorschläge und neue Ideen bekommen. Wir versuchen mit unserem Sound einen neuen Klang rüberzubringen, indem wir unsere Cover Songs komplett durchwürfeln und anders gestalten.

Lukas Engelmann

Musik hat für mich vor allem in den letzten vier bis fünf Jahren an Bedeutung gewonnen. Nach meinem Abi machte ich mich auf eine spontane, abenteuerliche Reise per Anhalter, die mich letztlich bis nach Gambia führte und meine musikalische Leidenschaft in mir für immer weckte.
Eines meiner Schlüsselerlebnisse war eine Begegnung mit einem Koraspieler auf der Ile de Goreé im Senegal. Ich hörte die Kora zum ersten Mal in meinem Leben und wurde verzaubert. Wenn ich die Kora höre ist so als würde ich aus tiefstem Herzen eine Sprache verstehen, deren Poesie ich mich nun verschreiben möchte.
Bei den Koraspielern, sogenannte Jalis, auch Griots genannt (westafrikanische Geschichtenerzähler) öffnete sich plötzlich der erste kleine Spalt der Tür zur Musik.
Obwohl ich hier in Deutschland keinen Koralehrer habe, versuche ich autodidaktisch den Türspalt Schritt für Schritt zu öffnen. Musik ist eine universelle Sprache und Begegnungen mit anderen Musikern helfen mir dabei an mir zu arbeiten und zu lernen. Über die Kora hinaus lerne ich nun noch andere Instrumente und spiele Percussion.
Gerrit lernte ich durch die Straßenmusik kennen und durch regelmäßiges Musizieren entwickelte sich nicht nur ein Musiker-Duo sondern auch eine große Freundschaft. Besonders profitieren wir davon, dass wir aus scheinbar ganz unterschiedlichen musikalischen Richtungen kommen, sie sich dennoch zu etwas ganz Besonderen ergänzen.
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Die Kora - Das Instrument der Jalis

Die Kora ist ein harfen-ähnliches Instrument aus Westafrika. Sie hat 21 Saiten und wird mit Daumen und Zeigefinger beider Hände gezupft. Ihr unverwechselbarer Klang begleitet seit jeher die Jalis, professionelle westafrikanische Sänger. Die Kultur der Jalis reicht über 700 Jahre zu den Ursprüngen des Königreichs von Mali zurück. Sie sind Bewahrer der Geschichte und der Musik ihrer Völker, verbreiten alte Texte und volkstümliche Lehren durch mündliche Überlieferungen oder spielen zur Unterhaltung.

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